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Waldräuber im Magenbucher Wald

KomBiLe-Kinder verhindern Naturfrevel

     
In Magenbuch war buchstäblich der Bär los am Schmotzigen Donnschtig. Die Burrenweible-Zunft, der Fanfarenzug Einhart und die Magenbucher Musikkapelle befreiten die KomBiLe-Kinder vom anstrengenden Schul- und Kindergartenalltag. Doch die zahlreichen närrischen Gäste haben nicht damit gerechnet, dass man an diesem Tag auch den Magenbucher Wald von verbrecherischen Plagegeistern befreien musste. Schnell wurden die Rollen geklärt. Zunftmeister Bernd Strobel, Fanfaren-Zugführer Johannes Strobel, Musikant Johannes Knäpple und KiGa-Leiterin Ulrike Hund waren die erklärten Waldräuber, die Kinder und ihre Erzieherinnen und Lehrer, alle kunterbunt als Waldtiere verkleidet, standen motiviert als Gegenspieler parat. Sämtliche Eltern und weitere Besucher bildeten eine passende Kulisse, in dem sie sich ebenfalls dem Fasnetsmotto "Wald" gemäß verkleidet hatten. Dann begann das improvisierte Theaterstück, das im Haus KomBiLe schon eine mehrjährige Tradition hat.

 
  Die erklärten Waldräuber Raffzahn, Plattwalze, Teerbäbb und Sägezahn haben still und heimlich eine Plastiktütenfabrik und breite Zubringerstraßen im Magenbucher Wald geplant. Als sie ihre "Monster-Baumaschinen" am Waldrand positionierten, durchschauten die wachsamen Eulen, Fledermäuse und Uhus aus dem KomBiLe-Horst deren zerstörerischen Plan und kamen mit all den anderen Tieren im Unterholz um den großen Bären zusammen. Zuerst sollten die Ameisen im Wald die Räuberbande aufhalten. Sogleich krabbelten die Jüngsten im Kindergarten zum Einsatzort und drangen durch jede Kleidungsritze auf die Haut der Räuber und versprühten ihre Ameisensäure. Das brannte und juckte, und die Räuber mussten sich zurückziehen, drohten aber, dass sie am nächsten Tag mit Ameisengift dem Spuk ein Ende machen wollten.

Nun waren die Steckmücken, Wespen und Bienen dran. In einem Großangriff rang eine große Kinderschar die Waldräuber nieder. Doch diese wollten immer noch nicht aufgeben und kamen vermummt bis über die Ohren und mit Insektenspray bewaffnet wieder am nächsten Tag zurück, um mit den Bauarbeiten starten zu können. Nun begann der Einsatz der großen Waldtiere. Bären, Wölfe, Füchse, Marder, Rehe, Eichhörnchen, Hasen und viele mehr umzingelten die Räuber und stellten sie mit ihren "Waffen". Das war ein Drohen, Fauchen, Kreischen, Scharren, Röhren und Heulen, dass die Bäume zitterten.

In einer harten Verhandlung erkannten die Waldräuber ihren unbedachten, naturzerstörenden Plan und lenkten reumütig ein. Mensch und Tier wurden wieder Freunde und wollten in gegenseitiger Achtung ihren lebenswichtigen Wald hegen und pflegen. Das Fest konnte beginnen, Musikanten spielten auf und nicht nur der Bär tanzte.

 
  Somit erlebten die KomBiLe-Kinder ihren ersten Höhepunkt im Waldprojekt, das im Januar mit dem Kennenlernen von ersten Waldtieren gestartet wurde. Das Waldleben ist vielseitig und wird nun im Unterricht und in verschiedenen Aktionen den KomBiLe-Alltag in ganzheitlicher Manier prägen. Zwischen Ostern und Pfingsten wird eine Waldwoche geplant, in der man täglich Fuchs und Hase im Wald begegnen kann.

Wie heißt es so schön in einem KomBiLe-Lied? "Im Wald halli-hallo, im Wald, da werden alle Menschen froh!" Möge es sich nachhaltig erfüllen.


KomBiLe-Team

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